10.2 Das Verfahren der kleinen Schritte

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In der Realität stellt die Bewegung eines Körpers unter Einwirkung einer konstanten Kraft eine große Ausnahme dar und ist häufig nur als mehr oder minder zulässige Näherung zu betrachten. Sind die Kräfte nicht konstant, können die zugehörigen Bewegungsfunktionen jedoch in aller Regel nicht geschlossen dargestellt werden. Mit dem Verfahren der kleinen Schritte lernen die Schülerinnen und Schüler ein überaus vielseitiges Werkzeug zur Lösung vieler physikalischer Probleme kennen, das sie zunächst auf die Bewegung von Körpern anwenden, auf die nicht-konstante Kräfte wirken. Im Unterrichtskonzept „Das Verfahren der kleine Schritte“ ist ein im Unterricht erprobtes Vorgehen detailliert dargestellt. Dabei wird der Computer als Werkzeug dringend benötigt. Deshalb sollen die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtssequenz wenigstens ein Beispiel einer Bewegung mit nicht-konstanter Beschleunigung selbst am Rechner simulieren. Eine weiterführende Aufgabe zum Start einer Saturn-V-Rakete finden Sie hier.

 

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