Bedeutung eines regelmäßigen Ausdauertrainings für das Immunsystem

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Da die Schüler/innen erst in der 9. Jahrgangsstufe im Biologieunterricht eine Vorstellung von der Aufgabe und der Wirkungsweise des Immunsystems erwerben, genügt es, ihnen allgemein die Auswirkungen von Ausdauertraining auf das Immunsystem näherzubringen, ohne auf die Wirkungsweise des Immunsystems einzugehen.

Grundsätze für das Ausdauertraining aus immunologischer Sicht:

  1. Leichtes Ausdauertraining stärkt das Abwehrsystem, extreme Belastungen schwächen es.
  2. Nach jedem Training ist die Immunabwehr zunächst geschwächt, d. h. rasch trockene Kleidung anziehen, bei Kälte Mütze aufsetzen, sonst drohen Erkrankungen und damit Trainingsunterbrechungen.
  3. Genügend Schlaf ist wichtig, um sportliche Leistung ohne Krankheitsunterbrechungen erbringen zu können.
  4. Diszipliniertes Ernährungsverhalten stärkt die Abwehr. Günstig ist eine gesunde Ernährung, insbesondere viel frisches Obst und Gemüse.
  5. Kein Training bei Fieber bzw. Grippe oder chronischen Entzündungen (z. B. Mandeln oder Zähne), denn diese können sich unter Belastung z. B. auf das Herz ausbreiten (Herzmuskelentzündung).
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