Eth 5.1 Wahrnehmung durch die Sinnesorgane

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Wahrnehmung, Entscheidung und Handlung stellen die drei grundlegenden Schritte der ethischen Grundsituation dar. Dabei geht es nicht nur um das Faktische, das bereits Existierende, sondern vor allem um dasjenige, was erst durch menschliches Handeln Wirklichkeit wird. In ­diesem Sinn liegt auf jedem Menschen Verantwortung, die er in sich wahrnimmt, aber auch in den äußeren Folgen seines Handelns und in der Reaktion anderer Menschen erkennt.

Voraussetzung für alle Entscheidungsfindungen ist die Wahrnehmung mittels der menschlichen Sinne, denn die Wahrnehmung bildet die Grundlage für jede Information. Dadurch kann erst ein Problem als solches erkannt werden, können bewusste Entscheidungen herbeigeführt werden.

 

Als Einstieg zum Thema sind verschiedene Übungen zur Sinneswahrnehmung möglich.

  • Sehen: Bildbetrachtung (z. B. Beurteilung/Einschätzung von Personen mit zum Teil signifikantem Aussehen); Unfallbeschreibung: Möglichkeiten und Grenzen genauer Wahrnehmung; Filmbetrachtung: mit und ohne Ton (z. B. Nachrichten/Berichte ergeben aufgrund der Bild-Ton-Schere unterschiedliche Arten von Informationen)
  • Hören: Hörbeispiele aller Art Bestimmung des Gehörten (auch Arbeiten mit Geräusch-CDs)
  • Tasten: Ertasten unterschiedlicher Gegenstände
  • Versuche bei Riechen und Schmecken zum Bestimmen des gerade Erfahrenen/Erlebten

 

Tipp für eine Exkursion:

Der Turm der Sinne ist ein interaktives Erlebnismuseum in einem historischen Nürnberger Stadtmauerturm mit einem innovativen naturwissenschaftlich orientierten Konzept rund um das Thema Wahrnehmung. (Informationen unter: www.turmdersinne.de)

Lehrplan Gymnasium: Link-Ebene