Techniken des Wörterlernens und -wiederholens

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Neben Techniken zum Wortschatzerwerb wird ausdrücklich auf das Wiederholen der Vokabeln verwiesen. Hiermit wird den Prinzipien des Übens, Wiederholens und Vertiefens Rechnung getragen, die zu den Grundpfeilern der Lehrplankonzeption gehören. Erleichtert wird das ständige Umwälzen und Strukturieren des bereits gelernten Vokabulars durch die Freiräume schaffende quantitative Reduktion des Wortschatzes. Dieses Grundprinzip trägt, ebenso wie die auf verschiedenen statistischen Erhebungen beruhende qualitative Reduzierung des Wortschatzes den geänderten Lerngewohnheiten der Schüler Rechnung.

Besonders zu erwähnen ist ferner, dass die Wortschatzarbeit nicht mit dem Abschluss der Spracherwerbsphase zu Ende geht. Vielmehr wird auch in den Jahrgangsstufen 9 und 10 durch das Lernen lektürebegleitenden Wortschatzes weiterhin der Vokabelbestand gezielt erweitert und das bestehende Grundvokabular systematisch wiederholt. Diese fortgeführte Wortschatzarbeit ist auch in der Jahrgangsstufe 10, wenn in Leistungserhebungen zweisprachige Lexika verwendet werden dürfen, unverzichtbar.

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zu Techniken des Wörterlernens

  • Wilhelm, Andrea: Gekoppelt hält doppelt, in: Kreativität im Lateinunterricht, hrsg. von Maier, Friedrich, Bamberg (Auxilia 47) 2001
  • Drücke, S., Wortschatzarbeit und Formentraining in der Lektürephase am Beispiel aktueller Lernsoftware, in AU 3+4/ 2002, 79ff
  • Nickel, R. (Hrsg.), Wortschatzarbeit . Die Vokabelkartei, AU 4/ 1999
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