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Studium und Beruf

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E

Der Lateinunterricht vermittelt grundlegende Erkenntnisse, die über den unmittelbaren Spracherwerb hinaus nützlich und sinnvoll sind.

  • Lateinkenntnisse eröffnen einen bequemen Zugang zu den romanischen Sprachen (Wortschatz, grammatische Strukturen; vgl. hierzu auch Ausserhofer, Maria: Italienisch im Lateinunterricht).
  • Die meisten international gebräuchlichen Bezeichnungen der modernen Wissenschaft und Technik wurden aus dem Lateinischen (neben dem Griechischen) übernommen.
  • Wegen seines Formenreichtums erfordert und fördert Latein besondere Sorgfalt und Genauigkeit, schult Präzision und systematisch-kombinatorisches ebenso wie analytisches Denken.
  • Die ständige Gegenüberstellung der lateinischen mit der deutschen Sprache lässt die Schüler auch die Struktur ihrer Muttersprache besser verstehen und bereichert ihr Ausdrucksvermögen. Darüber hinaus schult die intensive Auseinandersetzung mit (literarisch) anspruchsvollen Texten die Fähigkeit, komplexere Formulierungen bzw. Texte in der Muttersprache oder auch in den modernen Fremdsprachen zu durchdringen und ihrer ganzen Tiefe zu verstehen.
  • Die Übersetzungsarbeit im Lateinunterricht erzieht zu Konzentration und Disziplin, zu planvollem und konsequenten Vorgehen; dabei fördert sie Kreativität und sprachliche Gewandtheit.
  • Beim Vorgang des Übersetzens werden Denkschritte geübt, die als geistiges Training und damit als gute Vorbereitung für späteres wissenschaftliches bzw. berufliches Arbeiten dienen.
  • Das Erarbeiten und Durchspielen immer neuer Lösungsansätze zur Bewältigung eines bestimmten Problems schult und fördert die geistige Flexibilität.
  • Nicht zuletzt vermitteln die Kenntnis und gezielte Analyse von sprachlich-rhetorischen Mitteln ein Gespür für die vielfältigen Möglichkeiten des gesprochenen Wortes und können zur eigenen praktischen Anwendung anregen.

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